Im letzten Artikel hatte ich euch versprochen die deutschsprachigen Crowdfunding Plattformen vorzustellen und im Detail darauf einzugehen, welche Plattform die Richtige für dein Projekt ist.
Zuallererst möchte ich euch einmal sagen, dass ich bei internationalen Produkten oder Ideen stets die englischsprachigen Crowdfunding Projekt wählen würde, da diese einfach mehr Besucher aufweisen und somit auch die Chance erhöhen das Projektziel zu erfüllen. Doch welche Crowdfunding Plattform ist im deutschsprachigen Raum die Nummer eins und kann mit den meisten Besuchern punkten? So einfach kann man dies nicht sagen, dennoch fällt einem auf das Startnext besonders bekannt ist. Auch das Design ist ähnlich wie bei Indiegogo und Kickstarter aufgebaut, wobei einem die Entwicklung der Projekte von Startnext zuerst ins Auge fällt. Diese haben von 2011 bis heute (Stand 2015) erheblich zugenommen.
Dennoch muss man feststellen, dass bezügich des Geldbetrags als auch der Vielzahl der Produkte Startnext mit den großen Plattformen aus den Vereinigten Staaten einfach nicht mithalten kann. Sich und sein Produkt oder Team bei einer lokalen Plattform vorzustellen, lohnt sich also nur, wenn man wirklich auf etwas typisch Deutsches abzielt. Diese würde auch unter der Voraussetzung stehen, dass andere Nationalitäten an dieser Idee nicht interessiert wären. Daher würde ich es jedem empfehlen die englischsprachigen Plattformen Indiegogo und Kickstarter ins Auge zu fassen.
Indiegogo würde ich den Unternehmen und Nutzern empfehlen, die ein auf Technologie basierendes Projekt betreiben wollen. Besonders Zubehör für das iPhone, iPad oder andere mobile Geräte findet schnell viele Anhänger und lässt sich somit auch schnell in den sozialen Netzwerken verbreiten. Der Hauptfokus bei Indiego liegt auf dieser Kategorie, d.h. jedoch nicht das andere Projekte nicht erfolgreich sein können.
Kickstarter hingegen lässt sich nicht nur für Technologie, sondern auch andere Kategorien wie Design oder soziale Aspekte empfehlen. Im Vergleich zwischen den Konkurrenten kann man auch feststellen, dass Kickstarter der größere Anbieter von Crowdfunding Projekten ist. Indiegogo hat aber einen entscheidenen Vorteil den Kickstarter nicht aufweist. Beim Scheitern des Projekts ist das ganze Geld auf der Kickstarter Plattform weg und wird den Kunden auf ihr Konto zurücküberwiesen. Dies ist bei Indiegogo nicht der Fall, da man sich von Anfang an entscheiden kann auch bei dem Scheitern des Projekts das Geld entgegenzunehmen. Dabei verlangt Indiegogo den selben Anteil am Projektbetrag, welcher bei 5% liegt. Dabei darf man nicht vergessen, dass noch zusätzliche Kosten durch Kreditkartenbetreiber sowie PayPal hinzukommen. Die selben Gebühren fallen auch bei Kickstarter an mit der Ausnahme, dass keinerlei Geld beim Scheitern des Projekts fließt.
Zusammengefasst würde ich euch bei dem Start eines neuen Projekts immer Kickstarter ans Herz legen. Falls ihr euch jedoch nicht sicher seid, ob euer Projekt die Finanzierungsquelle erreicht, wäre Indiegogo vorteilhafter.